Fangluin
Aus Elendil Lexikon
Fangluin (Sindarin Blaubart) war ein Zwerg, ein Schmied und Fürst, aus Nogrod, der um EZ 500 lebte.
Er riet Naugladur, dem Herrn von Nogrod, wiederholt, Tinwelint (Thingol) anzugreifen und von ihm das Nauglafring und den restlichen Schatz zu erobern. Erst, als Naugladur EZ 503 von Bodruith erfuhr, dass Úrin (Túrin) den Kleinzwerg Mîm getötet hatte, ließ er sich tatsächlich dazu hinreißen, weil er Mîms Schatz rechtmäßiges Eigentum der Zwerge hielt. Nachdem Narthseg ihnen durch seinen Verrat von Artanor (Doriath) geholfen hatte, Gwendelins (Melians) Gürtel zu überwinden, überfielen sie Tinwelint und seine Gefolgschaft, die gerade Berens Taten gedachten. Tinwelint wurde getötet, und Naugladur riss das Nauglafring an sich.
Sie raubten Tinwelints Schatzkammern aus und machten sich dann auf den Rückweg nach Nogrod und Belegost. Unterwegs überfielen Bodruith und Ufedhin voller Gier nach dem fluchbelegten Nauglafring Naugladur, wobei Bodruith von Ufedhin erschlagen wurde. Nur wenig später überfiele und tötete Beren mit den Laiquendi am Aros an dessen Furt Sarn Athrad Naugladurs gesamtes Heer und gewann das Nauglafring zurück.
Ob Fangluin diesen Raubzug begleitete und dann im Aros oder schon früher sein Ende fand, ist unbekannt, aber wahrscheinlich.
Diese Darstellung von Thingols Tod und der Geschichte des Nauglamír findet sich in der Erzählung The Nauglafring im Buch der verschollenen Geschichten.
