Der Tag des Falken

Aus Elendil Lexikon

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Filmdaten
Deutscher Titel: Der Tag des Falken
Originaltitel: Ladyhawke
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1985
Länge: 121 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Crew
Regie: Richard Donner
Drehbuch: Edward Khmara,
/Tom Mankiewicz
Produktion: Harvey Bernhard
Musik: Andrew Powell
Kamera: Vittorio Storaro
Schnitt: Stuart Baird
Besetzung

Noch nie ist die Flucht aus den Kerkern der französischen Stadt Aquila gelungen, aber der kleinkriminelle Philippe Gaston, genannt "die Maus", schafft es tatsächlich und entkommt kurz vor seiner Hinrichtung den Gefängnismauern. Durch die Kanäle flieht er aus Aquila.

Der Bischof von Aquila verlangt diese historische Tatsache unter allen Umständen zu korrigieren und schickt seine Soldaten los um Philippe zu finden. Philippe flieht durch die Wälder, stiehlt sich neue Kleidung zusammen und erreicht eine kleine Siedlung. Dort gibt er mit seiner Flucht an, wird aber sofort von den Soldaten des Bischofs gestellt.

Kurz bevor ihn die Soldaten töten, erhält er unvermittelt die Hilfe von Etienne Navarre. Etienne ist der ehemalige Kapitän der Garde des Bischofs und bei seinen Männern noch hoch angesehen. Die Häscher des Bischofs hatten nicht damit gerechnet, dass Navarre wieder erscheinen würde. Navarre stellt sich gegen die Soldaten und rettet Philippe.

Navarre reist mit einem namenlosen Falken, den er wie sein Leben beschützt. Der Ritter nimmt Philippe auf, macht ihn zu seinem Knappen und reitet mit ihm zu einem armseligen Bauernhof im Wald. Dort suchen sie ein Lager für die Nacht. Navarre weist Philippe an ihn in der Nacht keinesfalls zu stören.

In der Nacht versucht der Bauer Philippe zu töten, doch ein schwarzer Wolf fällt den Angreifer an. Philippe, der mehr Angst vor dem Wolf hat, versucht diesen mit einer Armbrust zu töten. Er wird von einer schönen jungen Frau davon abgehalten. Philippe glaubt zu träumen, denn die Frau hat nicht die geringste Angst vor dem Wolf. In ihrer Nähe ist das schwarze Untier zahm und folgt.

Der Bischof ist bestürzt, als er von Navarres Rückkehr erfährt. Der Bischof fragt sofort nach dem Falken und droht dem neuen Kapitän der Garde mit dem Tod, falls dem Falken etwas geschieht. Seinen Soldaten sagt er, dass Gott in Navarre den Teufel erkannt hat und er deshalb unbedingt ausgeschaltet werden muss.

Navarre folgt ein ähnliches Ziel, denn er hat wiederum vor den Bischof zu töten. Daher benötigt er die Hilfe von Philippe, denn er soll ihn in die Stadt Aquila führen. Philippe wäre lieber Tod, als ein weiteres Mal in die Stadt zu gehen, doch Navarre kann ihn "überzeugen" bei ihm zu bleiben.

In der nächsten Nacht ist Philippe an einen Baum gefesselt, während Navarre wieder verschwunden ist und die schöne Frau auftaucht. Sie bindet ihn los und Philippe ergreift sofort die Flucht. Er kommt allerdings nicht weit, sondern gerät wieder in die Fänge der Soldaten des Bischofs.

Auch Navarre gerät in einen Hinterhalt. Navarre und der Falke werden verletzt. Während Navarre nur leicht verletzt wird, ringt der Falke mit dem Tod. Navarre drängt Philippe den verletzten Falken zu dem Mönch Imperius zu bringen. Philippe reitet auf Goliath zu dem Schloss in dem Imperius wohnt. Imperius schlägt vor den Vogel zu braten, bis er erfährt, dass Navarre sie geschickt hat. Mit großer Sorge und Eile kümmert sich Imperius um den Vogel. Imperius sammelt Kräuter und Heilmittel um vor Anbruch der Nacht mit der Behandlung beginnen zu können. Philippe kehr zu dem Falken zurück, doch an dessen Stelle findet er die schöne Frau mit dem Pfeil in der Schulter auf dem Lager liegend vor. Imperius zieht den Pfeil und behandelt die Frau.

Endlich erfährt Philippe die Wahrheit. Die unbekannte Schöne ist Isabeau d'Anjou. Der Bischoff stellte ihr einst nach, doch sie war bereits in Navarre Hauptmann der Wachen verliebt. Imperius war ihr Beichtvater und verriet im Alkoholrausch die Verliebten. Der Bischof war tief gekrängt und verfolge Isabeau und Navarre. Er schloß einen Bund mit dem Teufel und verfluchte die Liebenden: Nachts wird Navarre zum Wolf, tags Isabeau zum Falken. Nur im Bruchteil einer Sekunde, während des Sonnenaufgangs, können sie sich kurz in ihrer menschlichen Gestalt sehen.

Imperius hat eine Idee den Fluch zu brechen. Bevor er den Plan mitteilen kann, erreichen die Soldaten des Bischofs das Schloss. Isabeau und Philippe retten sich auf den Turm der Burg, doch Isabeau fällt herab. Während des Falls geht die Sonne auf und Isabeau verwandelt sich im letzten Moment wieder in den Falken. Navarre erreicht das SChloss und besiegt die Soldaten.

Imperius breitet nun seinen Plan aus. Wenn Isabeau und Navarre gleichzeitig in ihrer menschlichen Form vor den Bischof treten und er sie ansieht, dann wird der Fluch gebannt. Er kündigt an, dass in drei Tagen eine Sonnenfinsternis den Tag zur Nacht macht und dies der Moment ist, indem das Unmögliche möglich wird. Navarre glaubt Imperius nicht, denn er sinnt nur auf Rache.

Gemeinsam reisen die vier ungleichen Gefährten nach Aquila, wobei Philippe zwischen Navarre und Isabeau den Liebesboten spielt. In den Nächten versucht er Isabeau für den Plan von Imperius zu gewinnen. Der Söldner des Bischofs erreicht und lockt Isabeau in den Wald. Dort stellt er ihnen eine Falle, wird jedoch besiegt und getötet.

Navarre glaubt immer noch nicht an den Plan von Imperius und möchte am nächsten Tag den Bischof stellen, obwohl nur einen Tag später die Sonnenfinsternis stattfinden soll. Imperius und Philippe weihen Isabeau in ihren Plan ein. Sie graben ein Loch um Navarre in seiner Wolfsform zu fangen, doch der Wolf bricht im Eis ein und Navarre verletzt dabei Phillip.

Am Abend erreichen sie Aquila. Imperius schmuggelt sie in die Stadt hinein. Navarre plant immer noch den Bischof zu töten und weist Imperius an, den Falken zu töten, falls er sein Ziel nicht erreichen kann. Navarre reitet in seiner Rüstung vor die Kathedrale und dringt auf dem Rücken seines Pferdes in die Kirche ein. Vor dem Altar stellt er sich dem neuen Kapitän der Garde und es entbrennt ein Kampf. Bevor Navarre den Bischof töten kann, schiebt sich der Mond vor die Sonne. Der Tag der zugleich Nacht ist, und die Nacht die zugleich Tag ist beginnt. Jetzt erkennt Navarre seinen Fehler und befürchtet Imperius wird seinem Befehl folgen und Isabeau töten.

Da Navarre denkt Isabeau sei tot, hebt er das Schwert um den Bischof zu töten. In diesem Moment betritt Isabeau die Kathedrale. Navarre zwingt den Bischof sie beide gleichzeitig anzusehen um so den Fluch zu brechen. Endlich ist der Fluch gebrochen. Der Bischof versucht Isabeau zu töten und wird von Navarre niedergestreckt.

Isabeau und Navarre halten sich endlich in den Armen. Imperius und Philippe versprechen sich gegenseitig, sich spätestens vor der Himmelstür wieder zu treffen und selbst wenn Philippe dafür das Schloss der Himmelspforte knacken muss.

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