Avalon

Aus Elendil Lexikon

Wechseln zu: Navigation, Suche

Avalon ist eine Insel in einer für Normalsterbliche unsichtbare Welt. Sie liegt in einem undurchdringlichen Nebel in Glastonbury. Auf Avalon lebten die Hohepriesterinnen des alten Glaubens und versuchten ihren Naturglauben vor dem anrückenden Christentum zu bewahren. Die Priesterinnen lebten hinter dem magischen Nebel der Zeit und des Vergessens und wurden ausgebildet um ihrer Naturgöttin zu dienen. Ihnen war das Gescith, die Gabe des Hellsehens, angeboren und diese Fähigkeit wurde auf Avalon verstärkt und weiter ausgebildet. Avalon ist ein wichtiger Bestandteil der Artus-Sage. Artus setzte sich zwar für das Christentum ein und suchte Vergebens den heiligen Gral, dennoch wurde er nach seiner letzten Schlacht im Jahre 542 nach Christus von seiner Halbschwester Morgaine der Fee in das "Feenland" geholt. Ob er starb ist nicht wirklich klar, denn er galt auch bei den Priesterinnen von Avalon als der "König der nicht sterben darf". Der Sage nach lebt er unsterblich auf der Insel weiter und wartet darauf eines Tages nach Britannien zurückzukehren. "Doch nun lebt wohl! Ich geh' nun einen weiten Weg mit denen, die Ihr hier bei mir erblickt - wenn ich denn gehe (denn von Zweifel ist mein Geist verdüstert) - zum Insel- Tale von Avilion; wo Hagel niemals fällt noch Regen oder Schnee. Noch bläst dort jemals laut der Wind; es liegt tief in Wiesen, glücklich, liebreizend mit begrünten Hainen. Und Senken, über denen man die sommerliche See erblickt, wo ich mich heilen will von meiner schweren Wunde. So sprach er, und die Barke mit Ruder und Segel legt ab vom Ufer einem Schwan gleich mit geblähter Brust..." (frei übersetzt aus - The Passing Of Arthur - "The Idylls of the King" von Alfred Lord Tennyson)

Persönliche Werkzeuge