Aragorn II.

Aus Elendil Lexikon

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Aragorn, Arathorns Sohn, stammt aus der Linie der Dúnedain und ist der Erbe Isildurs, Sohn Elendils. Damit ist er der legitime Erbe der nördlichen Königreiche.

Aragorn wuchs in Bruchtal auf und wurde von Elrond erzogen. Durch ihn erlangte er viel Wissen und die Gunst der Elben. Bevor er jedoch Anspruch auf den Thron erhob, wählte er zunächst das Leben der Waldläufer und war den Menschen unter anderem als Streicher bekannt.

An dem Tag, an dem er Arwen, Elronds Tocher, entdeckte, verliebte er sich in die Elbenmaid und auch sie hegte diese Gefühle ihm gegenüber und doch stand ihre Beziehung unter keinem guten Stern, denn ihr Vater sprach sich gegen ihr Bündnis aus, da sie eine Elbin war und er nur ein Mensch. Denn dies bedeutete, dass Arwen der menschlichen Sterblichkeit unterläge und dennoch ein für Menschen ungewöhnlich langes Leben besäße, ein längeres als Aragorn und Elrond sah voraus, dass seine Tochter nach dem Tode ihres Mannes ein leidvolles Leben führe. Aus diesem Grunde wählte Isildurs Erbe das Leben in der Wildnis und Einsamkeit. Doch brachte ihm dies auch unschätzbare Vorteile, denn er lernte die Länder nördlich von Mordor wie seine Westentasche kennen und knüpfte zudem Kontakte zu den Elbenfürsten und der Elbenfürstin Galadriel.

Mithrandir, unter den Menschen als Gandalf der Graue bekannt, begleitete ihn oft auf seinen Streifzügen durch Mittelerde und lernte seine Fähigkeiten in der Wildnis zu bestehen zu schätzen. Dies war einer der Gründe, weshalb er ihn bat Frodo, den Ringträger von Bree aus nach Bruchtal zu führen und ihn zu beschützen. Und so begann Aragorns wichtigste Mission. Er begleitete seinen Schützling bis zu dem Elbenhort und konnte den Hobbit sogar davor bewahren von den Nazgûl getötet zu werden.

Beim Rat von Elrond wurde nun beschlossen den Ring zu vernichten und es wurden neun Gefährten auserwählt dies zu vollbringen: Legolas der Elb, Gimlí der Zwerg, Boromir der Menschensohn, die drei Hobbits Pippin, Meriadoc und Sam, Gandalf der Zauberer, Frodo der Ringträger und eben Aragorn, der Erbe Isildurs.

Ihr Weg führte durch Moria, wo sie Gandalf beim Kampf gegen einen Balrog verloren. Nach dem Verrat Boromirs, der nach der Macht des Ringes gierte, zerbrach jedoch die Ringgemeinschaft und Aragorn verfolgte zusammen mit Gimlí und Legolas die Orks, welche Pippin und Meriadoc gefangen hielten und zu Saruman bringen wollten während Sam und Frodo allein Richtung Mordor weiterreisten.

Ihre Verfolgung verlief jedoch erfolglos, denn die Rohirrim hatten den Orktrupp schon angegriffen und aufgerieben. Spuren von Hobbits führten jedoch in die Wälder der Ents und so wandten sie sich nach Rohan um das Reitervolk bei ihrer Verteidigung gegen Saruman den Weißen zu unterstützen. In Helms Klamm errangen sie schließlich den Sieg über die Weiße Hand und Aragorn konnte die Rohirrim zusätzlich dazu bewegen ihren Verbündeten Gondor militärisch zu unterstützen. Sie riefen zur Heerschau aus und wandten sich Minas Tirith zu, der Hauptstadt Gondors.

Aragorn jedoch wählte den Pfad der Toten um dorthin zu gelangen. Er wurde nur von Gimlí und Legolas begleitet. Vorher jedoch offenbarte er Sauron mit Hilfe des Palantírs, welcher sich ehemals in Sarumans Händen befand, seine wahre Identität. Der Pfad der Toten besaß seinen Namen, weil in den Bergen rund um den Pfad sich die Geister des verstorbenen Volkes aufhielten, die ihre ewige Ruhe aufgrund Isildurs Fluch nicht finden konnten. Denn einst versprachen sie dem Menschenkönig ihre Unterstützung im Kampf gegen Sauron, doch als Isildur eben diese einforderte, versagten die untreuen Menschen ihm dies und Isildur verfluchte sie, dass sie nicht eher ruhen mögen, bis sie ihren Eid erfüllen würden. Aragorn forderte das untote Volk nun erneut dazu auf ihrem Schwur zu folgen und tatsächlich führte er das Heer der Toten mit sich und konnte der Schlacht um Gondor den entscheidenden Wendepunkt bringen, indem er die Flotte der Korsaren, die auf dem Weg war Saurons Truppen zu unterstützen, kaperte und nun seinerseits mit den Piratenschiffen Gondor den Sieg brachte.

Frodo und Sam befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in den dunklen Landen und um Sauron von der Suche nach dem Ring im eigenen Land abzulenken, beschlossen Aragorn und Gandalf nun vor die Tore Mordors zu marschieren. Und so geschah es, dass der Ringträger seine Mission erfüllen konnte, während Saurons Truppen gegen die der Menschen kämpfte, welche noch von Gwaihirs Adlern noch unterstützt wurden. Zu dem Zeitpunkt, als der Ring in dem Schicksalsberg vernichtet worden ist, verlor Sauron die Kontrolle über seine Heere, welche nun die Flucht ergriffen, wodurch die Menschen auch diese letzte Schlacht gewannen.

Aragorn selbst erhob nun den Anspruch auf den Thron Gondors und Arnors und unter ihm begannen die Reiche, die unter der Herrschaft der Truchsesse mehr und mehr dem Verfall unterlagen, zu blühen und es wird gesagt, dass die Reiche der Menschen niemals wieder so voller Wissen und Schönheit waren.

Verbunden mit der Krönung war auch Aragorns Hochzeit mit Arwen. Elrond machte die Krone zur Bedingung einer Heirat, die er nun erfüllte. Während also die Träger der Elbenringe und Großteile ihrer Völker Mittelerde mit den Schiffen verließen und gen Westen zum Reich der Valar segelten, blieb Arwen bei ihrem Mann und wählte damit die Sterblichkeit der Menschen. Symbolisch für die Wiederauferstehung des Geschlechts der Dúnedain war auch, dass Aragorn einen Sämling des Weißen Baumes unterm Schnee des Mindolluin fand. Der Weiße Baum ziert das Wappen der Dúnedain und es heißt, solange dieser noch Blüten trägt, geht das Reich guten Zeiten entgegen.

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